NAF in der Rostocker Region

Die Zielgruppe des Projekts bundesweiten Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge (NAF) sind Bleibeberechtigte nach der Bleiberechts- bzw. Altfallregelung des Aufenthaltsgesetzes sowie Flüchtlinge mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt. Unsere Aufgabe ist es, diese Menschen bei ihrer Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu unterstützen und Multiplikatoren zu schulen.

Zu den Leistungen unseres Netzwerkes gehören die Kompetenzfeststellung bei Flüchtlingen, gezielte Sprachförderung und Qualifizierung, Hilfestellungen bei Rechts- und Verfahrensfragen, Beratung und Schulung für Arbeitgeber, Personalvermittlung sowie die Begleitung von Flüchtlingen und Unternehmen in der Einarbeitungsphase. Im Case Management erhalten die Betroffenen systematische Beratung und durchgängige Betreuung.

Das Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge engagiert sich grundsätzlich im gesamten Bundesland. Erreicht werden Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern, die ein Aufenthaltsrecht aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen, eine Aufenthaltsgestattung oder eine Duldung haben und nicht vollständig vom Arbeitsmarktzugang ausgeschlossen sind.

Das Projekt Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge unterstützte in seiner zweiten Förderperiode seit 1.11.2010 landesweit Bleibeberechtigte und Flüchtlinge, die noch keinen gesicherten Aufenthalt in Deutschland haben, auf dem Weg in Arbeit und Ausbildung. In unserem Netzwerk arbeiten zehn Partner aus Flüchtlingsarbeit, Beratung, Aus- und Weiterbildung, Personalvermittlung, öffentlicher Verwaltung und Wirtschaftsförderung Hand in Hand. Unser gemeinsames Ziel war und ist es, Arbeitsuchende Flüchtlinge passgenau zu qualifizieren und in Arbeit zu vermitteln. Zugleich möchten das Projekt Unternehmen für den kulturellen Hintergrund und die Potenziale ausländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sensibilisieren und Multiplikatoren schulen. Diese Prozesse begleitete migra e.V. durch die Beratungsarbeit seit Januar 2014.

Im Rahmen der neuen ESF-Förderperiode wurde das Projekt seit dem 1. Juli 2015 aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und aus dem Europäischen Sozialfondserneut gefördert und konnte als „Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge plus (NAFplus)“ seine Arbeit fortsetzen. Auch der Verein migra blieb im Netzwerk vertreten und wird bis Ende 2020 weiterhin Flüchtlinge und Bleibeberechtigte bei der Eingliederung in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt unterstützen.

Weitere Informationen zum Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge: unter www.naf-mv.de.