GEMEINSAME PRESSEINFORMATION 37 / 2013: Einladung für die Medien: Fotos: „Jüdische Emigranten in Rostock". Ausstellungseröffnung am 23. September bei migra

Gemeinsame Veranstalter sind der Verein migra und die Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

Die Ausstellung eröffnen gemeinsam mit dem Fotografen der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Rostocks, Juri Rosov, die Geschäftsführerin der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, Susan Schulz und Michael Hugo, Geschäftsführer des Vereins migra. Musikalisch wird die Eröffnung durch das Rostocker Frauen-Quartett Dreydl begleitet.

Victor Lewitzki: „In der Ausstellung geht es um Kultur, neue Heimat, Integration und den Alltag von jüdischen Emigranten. Einwanderer, über deren Leben die meisten Einheimischen kaum Vorstellungen haben und nur ganz wenige um die Geschichte der neuen jüdischen Emigration nach Deutschland wissen. Ein Blick in unser Leben und in unsere Gesichter. Blicke auf Augenhöhe.“

Vom 23. September bis 20. Dezember 2013 ist diese Fotoausstellung montags bis donnerstags von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie nach Absprache kostenfrei zu besichtigen. Sie findet im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Wochen statt.

Unkomprimierte Fotos zur kostenfreien Verwendung für JournalistInnen: https://dl.dropboxusercontent.com/u/36270565/Bilder%20migra%20Ausstellung%20Lewitski.zip

Mehr zur Ausstellung und zum Ablauf: http://www.migra-mv.de/aktuelles/ausstellungen.html

Rückfragen: Michael Hugo, migra e.V, Tel.: 0381 / 444 311 60

Hintergrund: Die Ausstellung „Jüdische Emigranten in Rostock" von Dr. Victor Lewitzki zeigt 31 Fotografien. Die in den Jahren 2012 und 2013 entstandenen Aufnahmen zeigen in Rostock lebende Zugewanderte jüdischer Herkunft in religiösen, privaten, sozialen und beruflichen Situationen am Arbeits-, Ausbildungs- und Qualifizierungsplätzen in der größten Stadt im Nordosten. Der Fotograf, selbst 2003 aus Russland nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen, lebt in Rostock und arbeitet als Assistenzarzt in der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum. Er gewann im Jahr 2012 in Rostock und in Frankfurt/M. zwei Fotowettbewerbe die dem Thema der interkulturellen Beziehungen und des Respekts im Sinne der Gegenwirkung zu Intoleranz und Rassismus gewidmet waren. Es ist seine erste persönliche Ausstellung.