GEMEINSAME PRESSEINFORMATION 33 / 2017: Aktuell: Mehr als 220 Bildungsmaßnahmen auch für Zugewanderte in ganz M-V

Das Netzwerk der IntegrationsFachDienste Migration (IFDMs) in Mecklenburg-Vorpommern hat soeben die Übersichten über bekannte Bildungsmaßnahmen für Zugewanderte in ganz Mecklenburg-Vorpommern aktualisiert. Die Angebote sind in drei Regionen aufgeteilt, werden von den jeweiligen IFDMs verantwortet und sind unter http://www.migra-mv.de/aktuelles/bildungsmassnahmen.html einsehbar. Eine regelmäßige Aktualisierung erfolgt durch die Träger migra, genres und VSP. Gegenwärtig sind 224 verschiedene Bildungs- und Qualifizierungsangebote aufgelistet.

Damit können die Möglichkeiten für berufliche Qualifizierungen von Zugewanderten besser ausgelotet und ggf. auch gebietskörperschaftsübergreifende Teilnahmen an Bildungsmaßnahmen ermöglicht und effektiviert werden. Dieser Service hat alle Förderprogramme im Blick, die im Land Mecklenburg-Vorpommern berufliche Angebote für MigrantInnen vorhalten und von der Europäischen Union, vom Bund und Land sowie von speziellen Förderern angeboten werden.

Das Netzwerk der IFDMs: http://www.migra-mv.de/projekte/ifdm-integrationsfachdienst-migration/grafiken.html?L=0

Hintergrund: Seit August 2006 ist die berufliche und sprachliche Qualifizierung von Zugewanderten flächendeckend im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern möglich, für die sich die drei IntegrationsFachDienste Migration (IFDMs) auch im Auftrag von regionalen Arbeitsagenturen und Jobcentern engagieren. Als Schaltstelle kooperieren die IFDMs eng mit den Akteuren des Arbeits- und Ausbildungsmarktes, mit Wirtschaftsverbänden, Arbeitgebern, mit MigrantInnenorganisationen, mit Integrationsbeauftragten sowie mit den unterschiedlichen Beratungsdiensten der Wohlfahrtsverbände, von Vereinen und Ehrenamtlichen. Seit Juli 2016 sind die IFDMs verstärkt „vor Ort“ präsent, um für Menschen mit Migrationsgeschichte regelmäßige Verweis- und Perspektivenberatungen zu den vielfältigen Integrationsangeboten verschiedenster regionaler Partner aufzuzeigen. Außerdem werden für verschiedene Jobcenter Kompetenzfeststellungen für migrantische ALG-II-LeistungsbezieherInnen durchgeführt.

Die IFDMs werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit M-V und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.