Zur Geschichte des Vereins migra

Januar 2017

Seit Januar 2017 sind die im Kontext der Landtagswahl vom September 2016 neuen Ressortzuschnitte abgeschlossen – u.a. ist die Abteilung Arbeit mit den drei IntegrationsFachDiensten Migration in Mecklenburg-Vorpommern nun beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt.

März 2017

Nach einem Kabinettsbeschluss wird Michael Hugo als Chef von migras „IntegrationsFachDienst Migration“ (IFDM) Mitglied für die laufende Legislaturperiode im „Landesbeirat für die Integration von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg-Vorpommern“. Er vertritt dort bis 2021 die drei IFDMs im Land. Der Beirat besteht aus VertreterInnen von Migranten- und Nichtregierungsorganisationen, der Wohlfahrtsverbände, der Kommunen, der Bundesagentur für Arbeit, von Vereinigungen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer sowie der Landesregierung.

April 2017

Um den tatsächlichen räumlichen Gegebenheiten auch namentlich Rechnung zu tragen, wird migras „IntegrationsFachDienst Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern“ ab 1.4.2017 umbenannt zum „IntegrationsFachDienst Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Vorpommern-Rügen“.

Juni 2017

migra wird zehn Jahre! Dazu findet am 8. Juni ein Fest im Rostocker Waldemar Hof statt, an dem mit der Landtagsvizepräsidentin und Abgeordneten aus dem Bundestag, dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und der Rostocker Bürgerschaft mehr als 120 Gäste aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Verwaltung und den BeratungskundInnen teilnehmen. Das Fest wird durch die Glashäger Mineralbrunnen GmbH und die Rostocker Brauerei unterstützt.

Januar 2016

Ab Januar 2016 wächst das IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern um mehrere Teilprojekte. Eine der neuen Aufgaben ist die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen. Die Koordinierung des Landesnetzwerkes obliegt weiterhin dem Verein migra.

Juni 2016

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern verlängert die Anerkennung für migra e.V. als „Staatlich anerkannte Einrichtung nach dem Weiterbildungsförderungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern“ bis August 2021.

Juli 2016

Die Tätigkeitsfelder des IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern werden wie die aller drei IntegrationsFachDienste Migration in Mecklenburg-Vorpommern als Kompetenzzentren für die berufliche Integration von Zugewanderten qualitativ wie quantitativ erweitert. Im Rahmen der Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und durch das Hanse-Jobcenter Rostock werden für Menschen mit Migrationsgeschichte zunächst bis zum 31.12.2017 an sechs Orten außerhalb Rostocks regelmäßige Erst,- Verweis- und Perspektivenberatungen zu den vielfältigen Integrationsangeboten verschiedenster regionaler Partner durchgeführt. In der Hansestadt Rostock findet wie bislang die Kompetenzfeststellung für das Hanse-Jobcenter Rostock für migrantische ALG-II-LeistungsbezieherInnen statt.

Januar 2015

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt migra e.V. erneut mit der Koordination des IQ Netzwerks Mecklenburg-Vorpommern bis zum 31.12.2018. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Zusammenarbeit in der nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von MigrantInnen durch die Schwerpunkte in der Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung, Qualifizierungsmaßnahmen im Kontext des Anerkennungsgesetzes und der Interkulturelle Kompetenzentwicklung. Das Programm wird in den ersten beiden Handlungsschwerpunkten aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA). Der dritte Handlungsschwerpunkt wird aus Bundesmitteln finanziert. Beteiligt sind zehn Teilprojekte von neun Partnern.

September 2015

Ein kleines Jubiläum: Am 7. September wird mit Olaf Lindners Fotografie-Sequenzen die zehnte Ausstellung in der vereinseigenen Kleinen Interkulturellen Galerie eröffnet. Und schon jetzt laufen die ersten Anfragen für 2017.

Die Hansestadt Rostock bittet migra e.V. um kurzfristige Unterstützung bei der Stärkung der Flüchtlingshelfer. Von Oktober bis Dezember 2015 wird das Projekt „Strukturierte Beratung und Sensibilisierung ehrenamtlicher FlüchtlingshelferInnen in der Hansestadt Rostock“ mehrsprachige Flyer erstellen und Schulungen durchführen, die aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert werden.

November 2015

migra e.V. beteiligt sich am bundesweiten Programm der Bundesagentur für Arbeit bei „Einstiegskursen für AsylbewerberInnen mit guter Bleibeperspektive“. Der Verein wird bis Februar 2016 mehrere Sprachkurse durchführen.

Januar 2014

migra e.V. wird operativer Partner im landesweiten Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge (NAF). Dieses in Trägerschaft des Schweriner VSP agierende Netzwerk setzt sich seit 2009 dafür ein, Bleibeberechtigte und Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern auf ihrem Weg in Arbeit und Ausbildung zu unterstützen. migra e.V. übernimmt den Part der beruflichen Beratung in Güstrow, Bad Doberan und Rostock. NAF wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus dem ESF gefördert.

September 2014

Die Stiftung der OstseeSparkasse Rostock (OSPA) bewilligt den Antrag von migra e.V. zur Installierung einer Lichtanlage für die Kleine Interkulturelle Galerie mit 2.400.- €. Somit kommt professionelles Licht ins bisherige Halbdunkel :-)

Januar 2013

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt migra e.V. mit der Koordination des „Regionalen Netzwerkes IQ Mecklenburg-Vorpommern“. Dabei liegen die Schwerpunkte in der Zusammenarbeit nun ausschließlich im nordöstlichen Bundesland mit nunmehr elf Teilprojekten von zehn Partnern.

migra wird für die „Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV)“ im SGB III durch die Hanseatische Zertifizierungsagentur (Hamburg) erfolgreich auditiert.

August 2013

Erstmals trifft sich eine migra-Jury, um aus sieben Bewerbungen drei KünstlerInnen für den Ausstellungszeitraum in der vereinseigenen Kleinen Interkulturellen Galerie für 2014 auszuwählen. Selbst für 2015 gibt es Anfragen :-)

Mai 2012

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erneuert die Zulassung als Träger zur Durchführung von Integrationskursen nach dem Zuwanderungsgesetz und erteilt auch die Erlaubnis zur Durchführung von „Intensivkursen“. Die Zulassung gilt bis Juni 2016.

Juni 2012

migra wurde fünf Jahre! Dazu fand am 7. Juni ein Fest im Rostocker Waldemar Hof statt, an dem mehr als 80 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Verwaltung und BeratungskundInnen teilnahmen. Das Fest wurde durch die Glashäger Mineralbrunnen GmbH unterstützt.

Juli 2012

Zur Unterstützung insbesondere von Selbstständigen und Gründungswilligen startet am 1. Juli 2012 das Projekt „Sensibilisierung, Aktivierung, Kompetenzentwicklung: Unterstützung von ExistenzgründerInnen mit Migrationshintergrund“ bei migra. Das vom Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern aus dem Programm „Arbeit durch Bildung und Innovation“ und dem ESF geförderte Projekt hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2013.
Die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Aufbau einer Interkulturellen Galerie bei migra. Ab Herbst 2012 werden quartalsweise thematische Ausstellungen im Flur des migra-Domizils zu sehen sein.

September 2012

Der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Nikolaus Voss, beruft nach einem Kabinettsbeschluss Michael Hugo als Chef des „IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern“ für die laufende Legislaturperiode in den „Landesbeirat für Migrantinnen und Migranten.“

Oktober 2012

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat den Rostocker Verein migra e.V. als einen von bundesweit drei Trägern für das Modellprojekt „Verbesserung des Integrationskursangebots im Mittleren Mecklenburg und Vorpommern-Rügen“ ausgewählt. Das vom BAMF im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Integration geförderte Modellprojekt verfolgt im Nordosten als Hauptziel die Schaffung und Sicherstellung eines bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Angebots an Integrationskursen durch Vernetzung und Kooperation zwischen Sprachkursträgern und anderen relevanten Akteuren im Aktionsgebiet. Es hat eine Laufzeit vom 1.10.2012 bis zum 31.12.2013.

Januar 2011

Erstmals beteiligt sich die Agentur für Arbeit Rostock mit ihren Jobcentern an der Finanzierung der Tätigkeiten des bei migra installierten IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern. Gleichzeitig liegt die gesamte Fallkoordination bei migra.

April 2011
 
Die Hanseatische Bürgerstiftung unterstützt die Einrichtung eines Seminarraumes für die Integrationskurse bei migra e-V. mit 1.500.- €.  Dieser ist Bestandteil des neuen Vereinsdomizils, das ab Dezember 2011 (Waldemarstr. 32, 18057 Rostock) bezogen werden wird.

Mai 2011

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern verlängert die Anerkennung als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung bis August 2016.

Juni 2011

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt migra e.V. mit der Koordination des „Regionalen Netzwerkes IQ Mecklenburg-Vorpommern / Sachsen-Anhalt“. Ab dem 1. Juli 2011 werden acht Partner das Förderprogramm umsetzen und somit die regionalen Bedingungen für die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten unterstützen. 

Die OstseeSparkasse Rostock unterstützt die Büroausstattung zum wiederholten Male mit Möbeln.

Dezember 2011

migra zieht um: Nach genau vier Jahren geht’s um drei Ecken: Der Verein bietet seine Angebote zur sprachlichen und beruflichen Integration nun in unmittelbarer Nähe des Interkulturellen Zentrums in einem Neubau in der Rostocker Waldemarstr. 32 an.

März 2010

Erstmals in der noch jungen Geschichte von migra geht der Verein mit einer Ausstellung in die Öffentlichkeit: Im Bad Doberaner Gymnasium wird nicht nur "Das hat’s bei uns nicht gegeben' – Antisemitismus in der DDR" gezeigt, sondern auch mit Begleitveranstaltungen versucht, die Diskussionen zu einem oftmaligen Tabu-Thema regional zu befördern. Die gesamte Reihe wird von fünf Partnern gemeinsam durchgeführt.

Oktober 2010

Die Sparda Bank e.G. unterstützt zum zweiten Mal aus den Zweckerträgen ihres Gewinnsparens migra e.V. für die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins in der Integrationsarbeit mit einer Spende i.H. von 1.500.- €.

Januar 2009:

Die Jobcenter Güstrow, Bad Doberan, Rostock und Nordvorpommern beauftragen migra zur Konzeptmitentwicklung und zur -durchführung des Programmes "Integration durch individuelle berufliche Qualifizierung" (IBQ). Dieses Programm vereint erstmals alle staatlichen Akteure und Programme im Bereich der Integrationsförderung und legt ein verbindliches und transparentes Verfahren fest. Gemeinsam mit dem BilSE-Institut werden alle Arbeit suchenden Zugewanderten der Region mit ALG-II-Bezug in einem individuellen, migrantenspezifischen und ggf. mehrstufigen Verfahren auf ihre Kompetenzen geprüft und  können beruflich und sprachlich qualifiziert werden. Das Ziel besteht in der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Dem bei migra angesiedelten IntegrationsFachDienst Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und NVP kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.

Februar 2009

Als Kooperationspartner von Ohne Barrieren e.V. (Rostock) ist migra an der Umsetzung des Projektes Kompetenz sucht Job! - Nutzung der Potenziale von MigrantInnen in der Wirtschaft"“beteiligt. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte und im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt"  geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (Projektende: 31. Januar 2012). „"Kompetenz sucht Job!"“zielt auf die Eingliederung von erwachsenen MigrantInnen in den ersten Arbeitsmarkt, auf den Abbau individueller Zugangshemmnisse zu einer abhängigen oder selbständigen Beschäftigung, auf nachhaltige Strukturveränderungen im Hinblick auf die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten und auf die Stärkung der interkulturellen Handlungskompetenz institutioneller und bürgerschaftlicher Akteure, die in diesem Zusammenhang relevant sind. Es fügt sich in die bestehenden regionalen Programme ein. 

April 2009

Die Sparda-Bank e.G. unterstützt aus den Zweckerträgen ihres Gewinnsparens auch migra e.V. bei dessen vielfältigen Tätigkeiten in der beruflichen Integrationsarbeit für Zugewanderte mit einer Spende i.H. von 2.500.- €.

Mai 2009

Die Agentur für Arbeit Rostock entscheidet sich, ab Juni 2009 am Programm IBQ teilzunehmen und Arbeitslosengeld-I-Empfänger und gemeldete Nicht-LeistungsempfängerInnen daran partizipieren zu lassen.

Januar 2008: 

Mitglied der Kursträgergemeinschaft Rostock – Bad Doberan zur Durchführung von Integrationskursen

Januar 2008: 

Mitglied des Netzwerkes der IntegrationsFachDienste Migration in Mecklenburg-Vorpommern 

Januar 2008: 

Beauftragung zur Durchführung des Teilprojektes Kumulus-Plus im Rahmen des bundesweiten IQ-Netzwerkes durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus M-V und des ESF)

August 2008:

Anerkennung als Staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Oktober 2008:

Die OstseeSparkasse Rostock (OSPA)  würdigt mit einer finanziellen Unterstützung aus den PS-Lotterie-Zweckerträgen i.H. von 1.000.- das Engagement von migra sowie von anderen Vereinen aus der Rostocker Region.

Juni 2007: Gründung von migra e.V. in Rostock 

November 2007: 

Anerkennung als Träger zur Durchführung von Integrationskursen nach dem Zuwanderungsgesetz durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

Dezember 2007:

vom Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern mit der Durchführung des IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern im Jahr 2008 beauftragt