Geschichte
Zur Geschichte
Juni 2007: Gründung von migra e.V. in Rostock
November 2007:
Anerkennung als Träger zur Durchführung von Integrationskursen nach dem Zuwanderungsgesetz durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Dezember 2007:
vom Ministerium für Soziales und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern mit der Durchführung des IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern im Jahr 2008 beauftragt
Januar 2008:
Mitglied der Kursträgergemeinschaft Rostock – Bad Doberan zur Durchführung von Integrationskursen
Januar 2008:
Mitglied des Netzwerkes der IntegrationsFachDienste Migration in Mecklenburg-Vorpommern
Januar 2008:
Beauftragung zur Durchführung des Teilprojektes Kumulus-Plus im Rahmen des bundesweiten IQ-Netzwerkes durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus M-V und des ESF)
August 2008:
Anerkennung als Staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
Oktober 2008:
Die OstseeSparkasse Rostock (OSPA) würdigt mit einer finanziellen Unterstützung aus den PS-Lotterie-Zweckerträgen i.H. von 1.000.- das Engagement von migra sowie von anderen Vereinen aus der Rostocker Region.
Januar 2009:
Die Jobcenter Güstrow, Bad Doberan, Rostock und Nordvorpommern beauftragen migra zur Konzeptmitentwicklung und zur -durchführung des Programmes "Integration durch individuelle berufliche Qualifizierung" (IBQ). Dieses Programm vereint erstmals alle staatlichen Akteure und Programme im Bereich der Integrationsförderung und legt ein verbindliches und transparentes Verfahren fest. Gemeinsam mit dem BilSE-Institut werden alle Arbeit suchenden Zugewanderten der Region mit ALG-II-Bezug in einem individuellen, migrantenspezifischen und ggf. mehrstufigen Verfahren auf ihre Kompetenzen geprüft und können beruflich und sprachlich qualifiziert werden. Das Ziel besteht in der Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Dem bei migra angesiedelten IntegrationsFachDienst Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und NVP kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.
Februar 2009
Als Kooperationspartner von Ohne Barrieren e.V. (Rostock) ist migra an der Umsetzung des Projektes "Kompetenz sucht Job! - Nutzung der Potenziale von MigrantInnen in der Wirtschaft"beteiligt. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte und im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielfalt" geförderte Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (Projektende: 31. Januar 2012). "Kompetenz sucht Job!"zielt auf die Eingliederung von erwachsenen MigrantInnen in den ersten Arbeitsmarkt, auf den Abbau individueller Zugangshemmnisse zu einer abhängigen oder selbständigen Beschäftigung, auf nachhaltige Strukturveränderungen im Hinblick auf die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten und auf die Stärkung der interkulturellen Handlungskompetenz institutioneller und bürgerschaftlicher Akteure, die in diesem Zusammenhang relevant sind. Es fügt sich in die bestehenden regionalen Programme ein.
April 2009
Die Sparda-Bank e.G. unterstützt aus den Zweckerträgen ihres Gewinnsparens auch migra e.V. bei dessen vielfältigen Tätigkeiten in der beruflichen Integrationsarbeit für Zugewanderte mit einer Spende i.H. von 2.500.- €.
Mai 2009
Die Agentur für Arbeit Rostock entscheidet sich, ab Juni 2009 am Programm IBQ teilzunehmen und Arbeitslosengeld-I-Empfänger und gemeldete Nicht-LeistungsempfängerInnen daran partizipieren zu lassen.
März 2010
Erstmals in der noch jungen Geschichte von migra geht der Verein mit einer Ausstellung in die Öffentlichkeit: Im Bad Doberaner Gymnasium wird nicht nur "Das hat’s bei uns nicht gegeben' – Antisemitismus in der DDR" gezeigt, sondern auch mit Begleitveranstaltungen versucht, die Diskussionen zu einem oftmaligen Tabu-Thema regional zu befördern. Die gesamte Reihe wird von fünf Partnern gemeinsam durchgeführt.
Oktober 2010
Die Sparda Bank e.G. unterstützt zum zweiten Mal aus den Zweckerträgen ihres Gewinnsparens migra e.V. für die vielfältigen Tätigkeiten des Vereins in der Integrationsarbeit mit einer Spende i.H. von 1.500.- €.
Januar 2011
Erstmals beteiligt sich die Agentur für Arbeit Rostock mit ihren Jobcentern an der Finanzierung der Tätigkeiten des bei migra installierten IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern. Gleichzeitig liegt die gesamte Fallkoordination bei migra.
April 2011
Die Hanseatische Bürgerstiftung unterstützt die Einrichtung eines Seminarraumes für die Integrationskurse bei migra e-V. mit 1.500.- €. Dieser ist Bestandteil des neuen Vereinsdomizils, das ab Dezember 2011 (Waldemarstr. 32, 18057 Rostock) bezogen werden wird.
Mai 2011
Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern verlängert die Anerkennung als staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung bis August 2016.
Juni 2011
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt migra e.V. mit der Koordination des „Regionalen Netzwerkes IQ Mecklenburg-Vorpommern / Sachsen-Anhalt“. Ab dem 1. Juli 2011 werden acht Partner das Förderprogramm umsetzen und somit die regionalen Bedingungen für die Arbeitsmarktintegration von Zugewanderten unterstützen.
Die OstseeSparkasse Rostock unterstützt die Büroausstattung zum wiederholten Male mit Möbeln.
Dezember 2011
migra zieht um: Nach genau vier Jahren geht’s um drei Ecken: Der Verein bietet seine Angebote zur sprachlichen und beruflichen Integration nun in unmittelbarer Nähe des Interkulturellen Zentrums in einem Neubau in der Rostocker Waldemarstr. 32 an.